Dr. Vogel gewinnt die Stichwahl
Nach dem vorläufigen Ergebnis hat Dr. Rainer Vogel (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) die Stichwahl gewonnen. Er kam auf 53 Prozent der Stimmen, Amtsinhaber Wolfgang Höhne (parteilos) auf 47 Prozent. Damit dürfte es einen Wechsel an der Spitze des Woltersdorfer Rathauses geben.
Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis, da es auch heißt, dass die von mir vertretenen Ziele im Wahlkampf (mehr Transparenz in der Arbeit der Gemeinde und eine dienstleistungsnähere Verwaltung) nun eine Chance haben, umgesetzt zu werden. Die Wahlbeteiligung lag mit 53 Prozent übrigens nur leicht unter der des ersten Wahlgangs.
Herzlichen Glückwunsch, Herr Vogel!
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15 Kommentare
Ihre Meinung?
Na, Daniel dann können wir ja alle zufrieden sein – nicht wahr?
Bernd am 28.03.2010
Den Glückwünschen für Herrn Dr. Vogel schließe ich mich an, wenn ich auch ein anderes Ergebnis gewünscht hätte. Eine knappe Mehrheit der Wähler wollte einen anderen Bürgermeister, den haben wir jetzt.
Gespannt bin ich jedenfalls, wie “mehr Transparenz” aussehen wird. Gespannt bin ich auch auf vieles andere. Wir werden sehen!
Stefan Grams
Stefan Grams am 29.03.2010
Na dann sind wir mal alle gespannt wie der Schiffsarzt nun als Kapitän das Schiff steuern wird.
Ich denke, das werden für die nächsten Jahre der Navigator, der Maschinist u.ä. sein.
Filz Ahoi, der Kapitän muss ja erst sein Patent nachmachen!
Uwe B. am 29.03.2010
Sie haben meinen Eintrag gelöscht, was sind Sie denn für eine Pfeife!?
Bürgermeister werden wollen und gleichzeitig Demokratie abschaffen.
Uwe B. am 29.03.2010
Nur die Ruhe, hier wird gar nichts gelöscht. Ich schalte die Kommentare immer erst nach Sichtung frei, weil ich rechtlich dafür verantwortlich bin und nicht 24 Stunden vor dem Rechner sitze.
Daniel Kämpfe am 30.03.2010
Da liegt es nun wohl an mir, fairer Weise, um Entschuldigung zu bitten.
Also Sorry bitte.
Uwe B. am 30.03.2010
Hallo Herr Kämpfe,
Ihnen als Unterstützer von Herrn Dr. Vogel und als ehemaliger Bürgermeisterkandidat möchte ich die Frage stellen, wie Sie die Tatsache bewerten, dass der neu gewählte Bürgermeister jetzt vier Wochen in Übersee im Urlaub ist, und damit eine Amtsübergabe sehr schwierig wird. Können Sie kurz Ihre Meinung dazu äußern? Vielen Dank!
Stefan Grams
Stefan Grams am 31.03.2010
Hallo Herr Grams,
es sind meines Wissens drei Wochen und er hatte den Urlaub schon länger geplant. Vielleicht hätte diese Zeit bereits für eine informelle Amtseinführung genutzt werden können, aber ich würde das nicht überbewerten. Die Einarbeitung beginnt mit der neuen Amtszeit am 5. Mai noch früh genug.
Daniel Kämpfe am 31.03.2010
Sorry, Herr Kämpfe, aber da muss ich ganz klar widersprechen.
Die Zeit hätte genutzt werden müssen, und zwar für die Übergabe. Eine Einarbeitung findet die nächsten Monate und Jahre statt, genau. Aber eine Übergabe mit dem alten “Geschäftsführer” doch in der Zeit, wo dieser noch im Amt ist, oder? Aber vielleicht bewerte ich das auch über, früh genug kann es aber IMO nie sein – nicht bei dem Posten eines Bürgermeisters…
Stefan Grams
Stefan Grams am 31.03.2010
Hallo Herr Kämpfe,
allen Mießmachern zu trotz,habe auch ich mich für Herrn Dr.Vopgel entschieden.Ganz einfach neues Blut neues Glück.
MfG Christel Willert
Christel Willert am 01.04.2010
Hätte Dr. Vogel jetzt keinen Urlaub geplant, müsste er noch in seiner Praxis arbeiten. So vorhersehbar war ja das Ergebnis nicht! Außerdem sind die Wellen während des Wahlkampfes sehr hoch geschwappt, da kann etwas Abstand guttun. Schade, dass Herr Höhne dann seinen Resturlaub nimmt, wenn Dr. Vogel zurück ist.
Ulrike Stengel am 02.04.2010
Herr Vogel richtet sich nicht nach Herrn Höhne, Herr Höhne nun nicht nach Herrn Vogel. Ist das jetzt hier eine Gemeinde oder ein Kindergarten?
Herr Guttenberg hat wegen einer wichtigen Angelegenheit seinen Urlaub unterbrochen.
Uwe B. am 04.04.2010
Herr Vogel sieht anscheindend keine wichtigen Angelegenheiten, vermutlich weiß er auch nicht genau, was auf ihn zukommt und neigt dazu, die Aufgabe zu unterschätzen.
Herr Höhne muss seinen Resturlaub zum Ende der Amtszeit nehmen – warum sollte er darauf verzichten?
In meinen Augen ist Herr Vogel in der Pflicht, denn er hat einen Auftrag durch die Wähler erhalten. Schließlich soll er die kommenden acht Jahre an der Spitze der Verwaltung gestalten und führen.
Wir werden beobachten können, wie er das tut, und ob er es kann.
Stefan Grams
Stefan Grams am 05.04.2010
Ich denke, dass die drei Wochen Urlaub vor der Übergabe nicht Grund genug sind, bereits auf das Amtsverständnis zu schließen. Noch ist es das Amt von Herrn Höhne. Und der hat anscheinend bereits die Segel gestrichen. Weder in der außerordentlichen Bauausschuss-Sitzung am 30. März, noch in der Anwohnerversammlung für die Fontanestraße einen Tag später war er da.
Daniel Kämpfe am 05.04.2010
Na ja, lassen wir es gut sein. Herr Vogel wird mich überzeugen müssen, aber dazu hat er ja alle Chancen. Ich freue mich darauf, dass er die Anwesenheit in gemeindlichen Gremien um 100 Prozent erhöht, vor der Wahl war er ja im Gegensatz zu Ihnen (fast) nie anwesend.
Und ob sein jetziger Urlaub für mich Grund genug sind, auf sein Amtsverständnis zu schließen, müssen Sie schon mir überlassen…
Stefan Grams
Stefan Grams am 05.04.2010