Woltersdorf und die Flugrouten

Der BBI und seine Flugrouten sorgen seit Monaten für Aufregung in Berlin und Brandenburg. In Woltersdorf sind die Meinungen geteilt. Wer im Schleusenviertel wohnt, verfolgt schon jetzt die Debatte mit Interesse. Andere nehmen es gelassen und verweisen auf die erwartete wirtschaftliche Belebung durch den BBI. Bewegung könnte eine neue Variante bringen, die letzte Woche in der Fluglärmkommission diskutiert wurde: Eine Route, die quer über Woltersdorf geht.

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Straßenbahn nach Moskau

Eine historische Woltersdorfer Straßenbahn wurde am Wochenende für Dreharbeiten eingesetzt. Für die Komödie “Hotel Lux” mit Michael “Bully” Herbig in der Hauptrolle wurden einige Szenen gedreht, die mutmaßlich während des Zweiten Weltkriegs in Moskau spielen. Der Film soll im Oktober in die Kinos kommen.

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Wer zahlt wird gezählt

Da kann man schon mal durcheinanderkommen: Während das Amt für Statistik noch vor einem halben Jahr 7.800 Einwohner in Woltersdorf verzeichnete, werden im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde 8.200 Einwohner gezählt. Kein Anstieg um 400 Einwohner, sondern eine andere Zählart ist der Grund für die Differenz.

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Neue Webseite wird enttäuschen

Eigentlich braucht die Gemeinde keine neue Webseite. Selbst auf der vorhandenen Seite ließe sich mit wenigen Handgriffen für eine besser informierte Öffentlichkeit sorgen. Somit kann das für März angekündigte Relaunch eigentlich nur enttäuschen – sollte damit nicht auch eine neues Selbstverständnis der Öffentlichkeitsarbeit in der Gemeinde einhergehen.

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NPD zieht sich aus Woltersdorf zurück

Die NPD kehrt Woltersdorf den Rücken. Ihr einziger Gemeindevertreter Andreas Kavalir ist schon bislang in der Lokalpolitik kaum in Erscheinung getreten. In der Gemeindevertretung ist er isoliert. Stattdessen tritt er auf einer Propagandaveranstaltung der rechtsextremistischen Partei in Schöneiche auf.

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Auch Kommune zahlt für Altanschlüsse

Unter den Altanschließern in Woltersdorf ist auch die Gemeinde selbst. Rund 62.000 Euro an Gebühren wird der Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) voraussichtlich in diesem Quartal von ihr verlangen. Die Verwaltung will versuchen, die Zahlung abzuwehren. Bislang ist sie damit nicht weitergekommen.

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Prügelknabe Winterdienst

Heftige Kritik hagelte es nach den ersten Schneefällen im Dezember am Woltersdorfer Winterdienst. Nach einem schlechten Start kam das beauftragte Unternehmen erst nach einigen Tagen in Tritt. Der Inhaber hat resigniert: Er weiß schon jetzt, dass er in Woltersdorf diesen Winter nur Verluste machen wird.

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Sporthalle wirft Schatten voraus

Der Bau der neuen Sporthalle wird ein Kraftakt für Woltersdorf. Um das Projekt finanziell schultern zu können, will die Kämmerin den größten Kredit der Gemeinde in Höhe von 2,6 Millionen Euro umschulden. Die Tilgung wird für den Zeitraum des Baus der Halle ausgesetzt, die Belastung auf die Zukunft verschoben.

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Straßenbahn wechselt die Seiten

Im nächsten Jahr stehen schon wieder Straßenbahn-Bauarbeiten an. Im Ortszentrum sollen die Gleise erneuert werden. Noch ist nicht klar, ob die mit Fördermitteln gebaute Breitscheid-Straße dafür aufgebrochen werden darf. Was es aber schon gibt, ist das Versprechen, dass während der Bauarbeiten kein Chaos wie in diesem Jahr passieren soll.
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Jahrmarkt der Einnahme-Möglichkeiten

Mutig muss man wohl den Versuch nennen, wenn der Finanzausschuss freiwillig darüber diskutiert, wie die Gemeinde ihre Einnahmen erhöhen kann. Allzu leicht lassen sich solche Vorschläge, die meist auf Steuer- und Gebührenerhöhungen hinauslaufen, politisch instrumentalisieren – wie das geht, zeigte die SPD nach der letzten Sitzung des Ausschusses am 30. November.

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