Lerchenfeld soll von neuem Winterdienst profitieren
Die Gemeinde will den Winterdienst wechseln. 30.000 Euro stehen dafür 2011/2012 zusätzlich zur Verfügung. Profitieren wird u.a. das Lerchenfeld an der Vogelsdorfer Straße, das schneller geräumt werden soll. Ab dem übernächsten Winter werden voraussichtlich die Woltersdorfer für den Winterdienst zur Kasse gebeten werden.
Hartnäckigkeit zahlt sich aus
Das neue Rathaus ist in Betrieb, die Außenanlagen fehlen aber noch. 50.000 Euro sollte die Begrünung, ein Verbindungsweg zwischen Seestraße und Marktplatz und ein Fahrradunterstand für die Mitarbeiter kosten. Doch alle Angebote, die die Verwaltung einholte, lagen weit darüber. Durch die Hartnäckigkeit der Gemeindevertretung wurden die Kosten gedrückt und liegen jetzt nur noch ein Viertel über der Planung. Weiterlesen »
Schicksalhafte Kostensteigerungen
Alles wird teurer: Alte Schule, Rathaus, Schulerweiterungsbau und die Außenanlagen des Neuen Rathauses. Der Finanzausschuss wollte sich deswegen von der Verwaltung erklären lassen, warum die Kosten immer wieder überschritten werden. Die Begründung blieb jedoch im Allgemeinen.
Lückenschluss auf der Schleusenstraße
Die Gemeinde will im nächsten Jahr den Fußweg auf der Schleusenstraße ausbauen. Damit sollen die beiden Sanierungsgebiete im Ortskern und an der Schleuse verbunden werden. Geld ist allerdings nur für eine Seite da. Und das auch nur, weil Fördermittel fließen. Den größten Teil sollen die Anwohner tragen.
Strandbad in weiter Ferne
Gern würde die Gemeinde die Badestelle am Kalksee erweitern. Nebenan liegen 36.000 m² brach. Einen Investor gibt es, der aber hat kein Strandbad im Sinn, sondern “gehobenes Wohnen”. Die Gemeindevertretung will sich nicht unter Druck setzen lassen und lässt alles wie es ist – auch, wenn das noch für Jahre der Zustand sein sollte.
Ein bisschen mehr Personalverantwortung
Kurz nach der Bürgermeisterwahl 2010 hatte die Gemeindevertretung dem neuen Bürgermeister die Personalbefugnisse gestutzt. Zehn Monate später rückt sie davon wieder ein Stück ab. Im Kita-Bereich hatten die Einstellungsverfahren zuletzt schlicht zu lange gedauert. Das war nicht vorteilhaft auf diesem umkämpften Arbeitsmarkt.
Woltersdorf und die Flugrouten
Der BBI und seine Flugrouten sorgen seit Monaten für Aufregung in Berlin und Brandenburg. In Woltersdorf sind die Meinungen geteilt. Wer im Schleusenviertel wohnt, verfolgt schon jetzt die Debatte mit Interesse. Andere nehmen es gelassen und verweisen auf die erwartete wirtschaftliche Belebung durch den BBI. Bewegung könnte eine neue Variante bringen, die letzte Woche in der Fluglärmkommission diskutiert wurde: Eine Route, die quer über Woltersdorf geht.
Neue Webseite wird enttäuschen
Eigentlich braucht die Gemeinde keine neue Webseite. Selbst auf der vorhandenen Seite ließe sich mit wenigen Handgriffen für eine besser informierte Öffentlichkeit sorgen. Somit kann das für März angekündigte Relaunch eigentlich nur enttäuschen – sollte damit nicht auch eine neues Selbstverständnis der Öffentlichkeitsarbeit in der Gemeinde einhergehen.
Auch Kommune zahlt für Altanschlüsse
Unter den Altanschließern in Woltersdorf ist auch die Gemeinde selbst. Rund 62.000 Euro an Gebühren wird der Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) voraussichtlich in diesem Quartal von ihr verlangen. Die Verwaltung will versuchen, die Zahlung abzuwehren. Bislang ist sie damit nicht weitergekommen.
Prügelknabe Winterdienst
Heftige Kritik hagelte es nach den ersten Schneefällen im Dezember am Woltersdorfer Winterdienst. Nach einem schlechten Start kam das beauftragte Unternehmen erst nach einigen Tagen in Tritt. Der Inhaber hat resigniert: Er weiß schon jetzt, dass er in Woltersdorf diesen Winter nur Verluste machen wird.