Lückenschluss auf der Schleusenstraße
Die Gemeinde will im nächsten Jahr den Fußweg auf der Schleusenstraße ausbauen. Damit sollen die beiden Sanierungsgebiete im Ortskern und an der Schleuse verbunden werden. Geld ist allerdings nur für eine Seite da. Und das auch nur, weil Fördermittel fließen. Den größten Teil sollen die Anwohner tragen.
Prügelknabe Winterdienst
Heftige Kritik hagelte es nach den ersten Schneefällen im Dezember am Woltersdorfer Winterdienst. Nach einem schlechten Start kam das beauftragte Unternehmen erst nach einigen Tagen in Tritt. Der Inhaber hat resigniert: Er weiß schon jetzt, dass er in Woltersdorf diesen Winter nur Verluste machen wird.
Die Gemeinde auf der Couch
Turbulent ging es zu in der Bürgerversammlung am vergangenen Freitag. Unter den Bürgern sorgte die geplante Mehrzweckhalle für Unmut, anwesende Gemeindevertreter von CDU, SPD und WBF regten sich über den “Fünf-Jahres-Plan” des Bürgermeisters auf. Dr. Rainer Vogel (Grüne) selbst nahm die Aufregung gelassen hin, hörte zu und dankte für die offene Gesprächsatmosphäre – fast konnte man den Eindruck gewinnen, es handelte sich um die erste Sitzung einer Psychotherapie.
Eine Frage des Proporzes
CDU und SPD haben die fraktionslosen Grünen in die neuen Ausschüsse mitgewählt. Das soll ihren Willen zur Zusammenarbeit mit dem neuen Bürgermeister zeigen. Auf Ausschusssitze wollten sie deswegen aber insgesamt nicht verzichten – in einem Ausschuss haben sie die Mitgliederzahl für die CDU erhöht, in anderen rückte die SPD auf die freigewordenen Grünen-Plätze nach.
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Personalfrage spaltet Gemeinderat
Die Fraktion DIE LINKE verlässt geschlossen den Raum, SPD und BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN lösen ihre Fraktion auf und CDU-Vorsitzender Siegfried Bronsert stellt sich offen gegen seine Fraktion: Der Antrag, die Personalhoheit im Rathaus vom Bürgermeister auf den Gemeinderat zu übertragen, hat die Abgeordneten gespalten. Dabei war weniger das Ob strittig, als der Zeitpunkt der Änderung.
Fontanestraße wird zum Problem
Der für dieses Jahr geplante Ausbau der Fontane- und Waldstraße wird komplizierter und teurer als bisherige Straßenbaumaßnahmen. Eine erst kürzlich “entdeckte” Gashochdruckleitung unter der Fontanestraße kann im ungünstigsten Fall nicht überbaut werden. Auf die Anwohner kommen Kosten von 6.000 bis 7.000 € pro Grundstück zu.