Lückenschluss auf der Schleusenstraße
Die Gemeinde will im nächsten Jahr den Fußweg auf der Schleusenstraße ausbauen. Damit sollen die beiden Sanierungsgebiete im Ortskern und an der Schleuse verbunden werden. Geld ist allerdings nur für eine Seite da. Und das auch nur, weil Fördermittel fließen. Den größten Teil sollen die Anwohner tragen.
Ein bisschen mehr Personalverantwortung
Kurz nach der Bürgermeisterwahl 2010 hatte die Gemeindevertretung dem neuen Bürgermeister die Personalbefugnisse gestutzt. Zehn Monate später rückt sie davon wieder ein Stück ab. Im Kita-Bereich hatten die Einstellungsverfahren zuletzt schlicht zu lange gedauert. Das war nicht vorteilhaft auf diesem umkämpften Arbeitsmarkt.
Die Gemeinde auf der Couch
Turbulent ging es zu in der Bürgerversammlung am vergangenen Freitag. Unter den Bürgern sorgte die geplante Mehrzweckhalle für Unmut, anwesende Gemeindevertreter von CDU, SPD und WBF regten sich über den “Fünf-Jahres-Plan” des Bürgermeisters auf. Dr. Rainer Vogel (Grüne) selbst nahm die Aufregung gelassen hin, hörte zu und dankte für die offene Gesprächsatmosphäre – fast konnte man den Eindruck gewinnen, es handelte sich um die erste Sitzung einer Psychotherapie.
Minus-Geschäft Sportpark
Während viel über die Alte Schule diskutiert wird, findet der Sport- und Freizeitpark kaum Beachtung. Die Investitionskosten für die dort neu zu bauende Sporthalle werden wahrscheinlich steigen, die geplante Außentribüne ist nicht mehr im Budget. Generell reichen die Einnahmen des Eigenbetriebs nicht aus, um die Kosten zu decken. Die Gemeinde muss zuschießen. Die Abgeordneten finden das normal.
Aus Prinzip dagegen
Die Alte Schule wird saniert, das hat die Gemeindevertretung am 1. Juli beschlossen. Zuvor gab es monatelang Streit um Änderungen am Bauantrag. Dabei schien es einigen Abgeordneten vom Woltersdorfer Bürgerforum (WBF) ums Prinzip zu gehen: Sie verteidigten den ursprünglichen Bauentwurf, der unter Ex-Bürgermeister und ehemaligem WBF-Mitglied Wolfgang Höhne entstanden war. Ob die Änderungen des grünen Amtsnachfolgers sinnvoll sein könnten, wurde kaum in Erwägung gezogen.
Transparenz für einen Tag
Bürgermeister Dr. Rainer Vogel hat voreilig Gemeinde-Grundstücke öffentlich ausgehängt und sich damit den Unmut der Gemeindevertreter zugezogen. Die hatten sich zwar auch für diese Maßnahme ausgesprochen, sie aber formal noch nicht beschlossen. Nach nur einem Tag wurde der Aushang wieder abgenommen.
Gemeindevertreter wollen besser informiert werden
Auch fünf Wochen nach Amtsantritt mangelt es noch immer an einem konstruktiven Miteinander zwischen Dr. Rainer Vogel (GRÜNE) und der Gemeindevertretung: Der neue Bürgermeister klagt über eine hohe Arbeitsbelastung und Probleme beim Verwirklichen seines Wunschprojektes Alte Schule. Einige Gemeindevertreter nutzen ihr Wissen über die bisherige Gemeindepolitik, um den neuen Bürgermeister mit seiner Unerfahrenheit in Verwaltungsfragen vorzuführen.
Abriss der Alten Schule im Gespräch
Einen Tag, nachdem Bürgermeister Dr. Rainer Vogel (GRÜNE) für eine gemeinsame Initiative zur Umnutzung der Alten Schule geworben hatte, überraschten CDU/FDP, SPD und Woltersdorfer Bürgerforum (WBF) mit dem Vorschlag, das Gebäude abzureißen. Sie begründen dies mit der Wirtschaftskrise und einem fehlenden Nutzungskonzept. Die Verwaltung fühlte sich düpiert.
Amtsstart mit Missverständnis
Gleich mit seiner ersten Bekanntmachung einer Bürgersprechstunde traf der neue Bürgermeister Dr. Rainer Vogel (GRÜNE) auf Missverständnis bei CDU und SPD. Vertreter beider Parteien glauben, dass die normale Sprechzeit eingestellt werden soll.
Brosamen für die Grünen
In der vergangenen Woche hatten SPD und Bündnis 90/ Die Grünen ihre Fraktion aufgelöst. Jetzt bietet die zahlenmäßig stärkere SPD ihrem einstigem Partner einen Sitz in den neu zu wählenden Ausschüssen an. CDU und Woltersdorfer Bürgerforum (WBF) tun es ebenso. Auf den Finanzausschuss müssen die Grünen aber offenbar verzichten.