Auch Kommune zahlt für Altanschlüsse
Unter den Altanschließern in Woltersdorf ist auch die Gemeinde selbst. Rund 62.000 Euro an Gebühren wird der Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) voraussichtlich in diesem Quartal von ihr verlangen. Die Verwaltung will versuchen, die Zahlung abzuwehren. Bislang ist sie damit nicht weitergekommen.
Nachzahlung für Altanschließer auch in Woltersdorf
Auch in Woltersdorf drohen Altanschließern Nachzahlungen. Rund 100 private Grundstücke, die vor der Wende bereits ans Abwassernetz angeschlossen waren, werden 2011 Gebührenbescheide erhalten. Der Wasserverband Strausberg-Erkner sieht sich dazu durch das geltende Landesrecht gezwungen. Allerdings will er nicht unter den ersten in Brandenburg sein – er hofft noch auf eine politische Kehrtwende.
Schulspeisung, Wildschweine und Parkverbot – Kurz gemeldet aus dem Sozialausschuss vom 17.03.10
Anbieter für Schulspeisung gesucht
Nach der Abwicklung des Kommunalen Küchenbetriebs ist die Gemeinde auf der Suche nach privaten Essenslieferanten. Geplant sei eine gemeinsame Lösung für alle Kindergärten, die Außenstelle des kommunalen Kindergartens, die Grundschule und die erweiterte Oberschule des FAW. Am 24. März will sich Ordnungsamtsleiter Michael Pieper mit Vertretern der Einrichtungen und Elternvertretern treffen. Ihm liege ein dicker “Ordner mit Firmen, die Essen liefern wollen” vor. Bei dem Gespräch soll es um auch die Wünsche für das Essen gehen, da aus Kostengründen alle Einrichtungen das gleiche Essen geliefert bekommen sollen. Die Essensausgabe ist nach dem Abriss der alten Schulkantine zunächst in einem Provisorium geplant, später im Mensa-Neubau an selber Stelle. Wie das Essen zu den Kindergärten kommt, die außerhalb des Schulgeländes liegen (Schatzkiste, Haus der kleinen Strolche), ist noch nicht geklärt.
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Müssen Sandstraßen “erschlossen” oder “ausgebaut” werden? (Teil 1)
Die Fontanestraße wird in diesem Jahr saniert. Die Kosten von 200.000 € will die Gemeinde zum Großteil von den Anliegern einfordern. Dabei kommt ihr ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts von 2007 zu Hilfe. Darin wurde konkretisiert, wann eine Straße “erschlossen” werden muss und wann sie “ausgebaut” werden kann. Dazwischen können mehrere Tausend Euro liegen. Ein Blick auf die Urteilsbegründung könnte auch für die Anlieger der Weinbergstraße interessant sein, die im nächsten Jahr an der Reihe sind.
Ausbau der Weinbergstraße diskutiert
Das Schulhofgelände zwischen Vogelsdorfer Straße und Weinbergstraße soll neu gestaltet werden. Der Sozialausschuss hat sich dazu am 20. Januar in einer öffentlichen Sitzung, die ich mitverfolgte, vom Potsdamer Landschaftsarchitekten Marko Höhn zwei Entwürfe vorschlagen lassen. Bei diesen Entwürfen lässt sich noch nicht absehen, wie das Schulgelände einmal ausehen wird. Zunächst geht es um die Aufteilung des vorhandenen Platzes. Wohl aber wird klar, dass neben der Neugestaltung des Schulhofes auch eine Veränderung der Weinbergstraße bevorsteht. Der Strom von Eltern, die ihre Kinder morgens in die weiterführende Schule des FAW bzw. die Grundschule bringen, soll auf diese Straße gelenkt werden.